Montag, 14. september 2009
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Mein Roman

Der König von Berrlonien

http://www.tredition.de/books/ID698




 

 

 

 

Romanbeschreibung:

 

 

Berrlonien war einst Heimat unzähliger Völker

gewesen – jedes mit seinen eigenen Göttern und

seiner eigenen Religion. Doch eines Tages hatten

die Götter damit begonnen, um die Gunst der

verschiedenen Rassen zu buhlen und bekämpften

sich seitdem mit allen Mitteln. Sie schickten die

Völker in unzählige Kriege und Tod, Elend und

Krankheiten waren die Folgen dieser Gewalt.

Accursius, der Göttervater und sein Bruder Aadiel,

der Gott des Krieges, hatten stets versucht, die

Völker Berrloniens zu einen und das Gute zu

bewahren. Doch trotz all ihrer göttlichen Macht

hatten auch sie die Kontrolle verloren und waren

längst nicht mehr in der Lage, jenen Einhalt zu

gebieten, die sich gegen sie verschworen hatten.

Die finsteren Göttinnen Aterra und Entfirra hatten

Wollwett zu ihrem Favoriten gekürt, einen durch

und durch bösen Menschen. Verkommen genug,

jedes ihrer finsteren Ziele in grausame Realität zu

verwandeln und so die Völker eines nach dem

anderen in Schrecken zu versetzen und jegliche

Ausübung von Religion zu unterbinden.

Früher hatte König Arras ganz Berrlonien regiert.

Unter seiner straffen aber gerechten Führung war

Berrlonien zu einem mächtigen Reich erblüht,

doch Arras war tot. Ermordet von den Schergen

Wollwetts, seines ehemaligen Beraters, der selbst

den Thron immer hatte besteigen wollen. Nachdem

seine Intrigen erfolglos geblieben waren, hatte er

einige finstere Gestalten mit der Tötung des Königs

beauftragt. Danach war die Welt Berrlonien im

Chaos versunken.

 

Philemond und Kendram lebten in der fruchtbaren

Landschaft, im östlichen Randland, zwischen dem

Fluss Wilder und dem bewaldeten Hügelland

Kontau.

 

 

Der König von Berrlonien:

 

http://www.tredition.de/books/ID698

 

 

 

 

Leseprobe 1:

 

Der Fluss sang sein eigenes Lied. Das Plätschern

und Gurgeln des Wassers war ein vertrauter Ton in

den Ohren Philemonds und Kendrams. Seit

fünfzehn Jahren bewohnten sie ihr kleines

Holzhaus, unweit des Flusses Wilder, eingebettet

zwischen sanft geschwungenen Hügeln und kleinen

Waldstücken. Der fruchtbare Boden war leicht zu

bearbeiten und gab dem Ehepaar alles, was es zum

Leben brauchte. Sträucher mit verschiedenen

Früchten ergänzten ihre einfachen Mahlzeiten.

Philemond und Kendram waren glückliche

Menschen. Sie liebten sich und in allen

Lebenslagen standen Sie für einander ein. Traurig

stimmte sie einzig der Umstand, dass sie keine

Kinder hatten. Allen Versuchen zum Trotz und

sämtliche gutgemeinten Ratschläge Lügen strafend,

schien sich ihr größter Wunsch nicht erfüllen zu

wollen.

Dass in ganz Berrlonien Kriege tobten, Menschen

 starben und viele Völker fast ausgerottet waren,

  wussten sie nicht. Ihre Heimat, Randland, war ein

kleiner Staat, den die umherstreifenden Horden

Wollwetts bislang entweder nicht als Ziel gewählt

oder schlicht aufgrund seiner geringen Größe

übersehen hatten.

 

Der nahende Sommer schickte in diesem Jahr

bereits früher als sonst seine Boten ins Land und

kündigte sich mit herrlichem Wetter an.

Langsam kroch die Sonne hinter den Hügeln hervor

und bildete mit ihren Lichtfingern eigenartige

Farbmuster. Farbenprächtige Vögel zwitscherten

ihre Lieder während sie zwischen den Blättern der

Bäume spielten und von Busch zu Busch flogen.

Einige naschten an den süßen Früchten, andere

badeten am Ufer des Flusses in kleinen

Wasserpfützen. Friedlich und ruhig lag der

Landstrich in der Morgensonne.

Kendram schickte sich an, das Haus zu verlassen

 

Der König von Berrlonien:

 

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Jeder Vierte in Deutschland liest keine Bücher

Uwe Wittstock
von Uwe Wittstock, Kulturkorrespondent
04.12.2008 - 17.00 Uhr

Diese Aussage könnte im ersten Moment dramatisch klingen. Doch im multimedialen Zeitalter werden Informationen über verschiedene Kanäle vermittelt und sind für praktisch jeden jederzeit zugänglich. Und das Lesen selbst ist noch kein Qualitätsmerkmal.

Natürlich ist es traurig, wenn sich jetzt bei einer Umfrage herausgestellt hat, dass jeder vierte Deutsche nie ein Buch zur Hand nimmt. Es ist traurig für diese bücherlosen Menschen. Sie versäumen ungeheuer viel. Schon deshalb ist es wichtig, dass es Institutionen wie die Stiftung Lesen gibt, die diese Umfrage in Auftrag gab und mit vielen klugen Aktionen für das Lesen wirbt. Doch bedeutet die traurige Nachricht, dass die Kultur in Gefahr ist? Sicher nicht. Denn Lesen ist noch kein Wert an sich. Es kommt darauf an, was gelesen wird. Natürlich gibt es hundsmiserable Bücher – verglichen damit hervorragende TV-Sendungen, grandioses Kino, informative Internetseiten. Wenn also die Studie feststellt, dass die Menschen viel Zeit vorm Fernsehen, im Internet oder mit DVDs verbringen, spricht das noch nicht für Kulturverfall.

Die Studie bringt nebenbei auch gute Nachrichten: Die Vielleser sind seit dem Jahr 2000 mehr geworden, die Nichtleser weniger. Die Zahl derer, die täglich ein Buch in die Hand nehmen, ist wieder angewachsen. Die Zahl derer, die regelmäßig mehrfach in der Woche oder im Monat lesen, ist nahezu konstant geblieben. Auch am „harten Kern“ der Literaturliebhaber, die sich mehr als 50 Bücher pro Jahr einverleiben, hat sich trotz wachsender medialer Konkurrenz mit drei Prozent nichts geändert.

Nüchtern betrachtet sind das nicht die Signale, die das schon oft prognostizierte Ende des gutenbergschen Zeitalters erwarten lassen. Probleme gibt es viel eher bei der Frage, wie man die lesenswerten Bücher an die richtigen Leser bringt. Derzeit sind 1,2 Millionen Titel in Deutschland lieferbar, ein beeindruckender, aber zweischneidiger Rekord. Kein Wunder, wenn mancher angesichts dieser Flut den Überblick verliert, mit dem Nächstbesten vorliebnimmt und dann enttäuscht ist. Wer will, dass die Menschen lesen, muss auch darauf achten, dass sie eine Chance haben, das Buch zu finden, das sich für sie zu lesen lohnt.

 

Der König von Berrlonien:

 

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von Kendram - veröffentlicht in: Roman - Community: JSRomane
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